Einblasdämmung

Einblasdämmstoffe

Einblasdämmstoffe können organisch, mineralisch oder synthetisch zusammengesetzt sein. Hauptbestandteile sind zum z.B. PUR -Hartschaum-Granulat, Zellulose aus Altpapier oder Wiesengras, Holzfasern, Grasfasern, Kork, Glaswolle- oder Steinwollegranulat, Perlit- oder EPS-Granulat (expandiertes Polystyrol).

Wie andere Dämmstoffe werden Einblasdämmstoffe aufgrund ihrer geringen Wärmeleitung zur Wärmedämmung eingesetzt. Die Einblastechnik hat viele Vorteile gegenüber anderen Dämmstoffen. Der größte Vorteil ist die vollständige Hohlraumfüllung von Gebäuden. Zudem sind positive Merkmale der geringe Arbeitsaufwand und die Zeit- bzw. Kostenersparnis wegen der einfachen Einbringung. Außerdem müssen vorhandene Konstruktionen nur teilweise geöffnet werden.

Anwendungsbereiche

Dachschrägen
Drempelräume
Zweischaliges Mauerwerk
Holzrahmenbau
Installationsschächte

 

Schwer zugängliche Stellen im Dachausbau, sowie bei der energetischen Altbausanierung sind obendrein wichtige Bereiche der Anwendung. Im Bereich der inneren Luftschicht im zweischaligem Mauerwerk (zwischen Vor- und Hintermauerschale) können nur Einblasdämmstoffe genutzt werden. Durch Bohrungen in der äußeren Mauerschale wird die Dämmung in die Luftschicht eingeblasen.

Im Bereich der Dachdämmung wird in der Regel, auch wegen ihres hohen sommerlichen Wärmeschutzes, Steinwolle-Granulat eingesetzt.

Des weiteren dürfen in öffentlichen Gebäuden nur nicht-brennbare Einblasdämmstoffe (z.B. Steinwollegranulat) der Baustoffklasse A1 eingesetzt werden.

Energieeinsparungen

Im Dachbereich kann eine Energieeinsparung von ca. 20 bis 40% erreicht werden. Entscheiden Sie sich für eine nachträgliche Kerndämmung, beträgt die Energieeinsparung ca. 30 %. Sie erhalten daher eine hervorragende Dämmung mit hohen Einsparwerten

Wie kann ich kostengünstig und nachhaltig Dämmen?
Fast immer ist es möglich mit einer Einblasdämmung die gewünschten Ziele und Vorgaben zu erreichen. Oberste Geschoßdecken sind häufig zwischen den Sparren (Träger der Dachkonstruktion, welche die Dachhaut tragen) offen oder nur mit einfachen Brettern geschlossen. Der vorhandene Hohlraum kann stellenweise geöffnet werden und dann mit Dämmung gefüllt werden. Bei einer offenen Balkenlage wird das Dämmmaterial einfach auf den Boden aufgebracht.
Fassaden sind im Raum Norddeutschland sehr oft zweischalig gebaut worden. Außerdem hat der Hohlraum zwischen äußerer und innerer Wand meist eine Breite von 6 – 8 cm. Dieser Hohlraum kann auch mittels Einblasdämmung verfüllt werden.

Diese Art von Dämmung erfordert keine aufwendigen Gerüstbauten und ist meist an einem Tag erledigt. Das wirkt sich dann natürlich auch positiv auf den Preis aus.

Auf jeden Fall refinanziert sich eine solche Dämmung meist innerhalb weniger Jahre!

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